″Vision of life in the infant age“ 2004
Given baptismal font with copper surface, about 30 L of water from Atlantic, Pacific and Indian Ocean, oxidation, Aircargo packaging materials with sender and addressee including a serial of photographs – about 4 m x 1 m x 3 m
Exhibition view St. Andreas Braunschweig, Germany
Photograph by Matthias Langer
Jeder Beginn einer Arbeit ist für Swantje Hielscher ein Neuanfang.
Neu anfangen heißt entdecken, unvoreingenommen erleben, erfahren, staunen – die Neugier und Faszination des Unbekannten. Es erfordert ein Sich-Einlassen auf unbekannte Situationen und somit ein Loslösen von Vertrautem und gewohnten Sicherheiten. Es bedeutet ein Risiko, aber auch eine Chance, etwas auf eine neue, andere Art und Weise betrachten und darüber nachdenken zu können.
Diesen Moment des Neuen nutzt die Künstlerin für sich, auf der Suche nach einem
Ausdrucksmittel, in welchem sich ihre sprachlichen Ideen konzeptionell manifestieren können.
Der Ausgangspunkt, von dem sie immer von neuem beginnt, ist der Raum.
Die Welt, in der wir leben, unsere Umwelt, die unmittelbare Umgebung und Gesellschaft. In diesen geografischen und sozialen Strukturen entsteht Zusammenleben und gemeinsames Handeln durch Kommunikation und grenzüberschreitendes Denken, mitunter in globalen Prozessen.
In der Installation „Lebensvorstellung im Kindesalter“ begegnet man einem Meerwassergemisch aus den drei Weltozeanen, dem Indischen Ozean, dem Pazifik und dem Atlantik, in einem Taufbecken im Chor der St. Andreas Kirche in Braunschweig. Daneben befindet sich das Verpackungsmaterial, in dem das Wasser nach Deutschland transportiert wurde, als Dokumentation der Entstehung des Projekts. Das Wasser bildet in seiner lebenschaffenden und –erhaltenden Funktion die Grundlage allen Seins auf der Erde. Die Arbeit erzählt gleichzeitig auch von der weltweiten Kommunikation und dem gemeinschaftlichen Handeln, was die Zusammenführung des Wassers erst ermöglichte.
Sensibel geht die Künstlerin mit den Eigenschaften des Elements um, sie stellt
Zwischenräume im Denken dar, die innerhalb gegensätzlicher Begriffe bestehen und diese Pole so wiederum ins Bewusstsein rücken. So ist Wasser zwar Ursprung allen Lebens und existenziell für dessen Fortbestand, die Natur wird jedoch gleichzeitig von unheimlichen, sich der Kontrolle der Menschen entziehenden Kräften beherrscht. Gegensätze bestehen aus Paaren, die sich wechselseitig begründen und erhalten - Bewegung kann nicht ohne Ruhe gedacht werden.
In der Arbeit "Still" greift Swantje Hielscher die Vereinigung der drei Weltmeere erneut auf. Hier ist das Wasser von der Luft in einer unsichtbar verschlossenen Glaskugel isoliert. In diesem erzwungenen, totalen Stillstand des Wassers drückt sich eine unbändige Bewegung des Elements schon fast spürbar aus.
Im Aufzeigen von Gegensätzen werden einerseits Zwischenräume hergestellt und geöffnet, aber auch gleichzeitig Grenzen beschrieben. Doch diese Grenzen treten in den Werken nicht als autoritäre Begrenzung, sondern als Anhaltspunkte im Wissen, Denken und Erfahren hervor. Die Künstlerin vermittelt in ihren Arbeiten einen natürlichen und empfindsamen Umgang mit diesen Eckpunkten, die mit Respekt, jedoch ohne die Empfindung von unterordnender Dominanz behandelt werden.
Zurückkehrend zum Ausgangspunkt befinden wir uns wieder im Begriffsfeld des Raums, der jegliche gedankliche Grenzen, Zwischenräume, verbindende und erweiternde Denkprozesse und daraus resultierende Ansichten und Handlungen wieder auf einer gemeinsamen Grundlage zusammenfasst.
Die geografische Dimension des Räumlichen greift Swantje Hielscher in der Arbeit "LAX" auf. Die Verbindung weit entfernter Orte, einem Tunnelgang der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und des Los Angeles International Airports (LAX) steht hier im Vordergrund. Die Präzisionslandebahn des Flughafens wird originalgetreu in den vorgegebenen Grundriss des Tunnelgangs übertragen. Durch diese formalen Entsprechungen wird eine Verbindung dieser beiden nicht verwandten Orte erzeugt, die sich darin wiederfindet, dass tagtäglich Flugzeuge aus Deutschland in L.A. auf kalifornischem Boden landen.
Innerhalb der Arbeit erfährt man zwei Orte neu. Das Muster auf dem Boden des
Tunnelgangs beschreibt dessen Grenzen im Aufeinandertreffen der aufsteigenden Wand und dem gleichzeitigen Ende des Bodens in einem harten Übergang. Die Weite des kalifornischen Flughafens rückt als Gegensatz in den Blickpunkt. Unterschiedlicher könnte das äußere Umfeld für die gleichartigen Landebahnmarkierungen nicht sein, es entsteht jedoch eine suggerierte, gedankliche Verwandtschaft. Ein wichtiger Aspekt taucht dabei in Bezug auf die globale Vernetzung auf – ohne Probleme wechselt man mit heutigen Verkehrsmitteln den Kontinent, überquert Ozeane und erlebt weit entfernte Kulturen. Bei vielen Menschen gehört es im Job zum Alltagsleben, Andere machen Reisen aus einem Interesse am Fremden heraus zu ihrem Hobby. In jedem Fall gründet sich dies auf ein globales Denken, was für uns heute immer mehr zur Selbstverständlichkeit wird.
Besonders bemerkenswert in Swantje Hielschers Arbeiten ist die Kraft, Assoziationen und Reflexionen zu erzeugen. Indem sie beispielsweise Wasser aus drei Weltmeeren vereinigt, wird man auch mit der Frage nach dem Umgang der Menschheit mit ihren existenzbegründenden Rohstoffen konfrontiert. Die Fotoarbeit
„Auf Erden“ zeigt eine wild wuchernde, exotisch anmutende Vegetation, wie man sie in deutschen Wäldern kaum finden würde. Es wird ein intensiver Blick des Betrachters auf seine eigene Umwelt und sein Verhalten zu eben dieser gefordert. Der Blick auf das Fremde, Neuartige wirft den Menschen zurück auf sich selbst, auf die eigene Kultur und das eigene Handeln. Fremdes lässt rückwirkend Bekanntes entdecken und reflektieren, Prozesse oder individuelle Handlungsweisen können durch Erfahrungen mit dem Unbekannten neu überdacht und möglicherweise sogar geändert werden.
Die Sprache ist in diesem Zusammenhang das Mittel, mit dem neue Erlebnisse, Emotionen oder Informationen mitgeteilt und von Anderen empfangen werden können. Globale Zusammenhänge und gemeinschaftliches Handeln setzen Kommunikation voraus und wären ohne diese nicht existent. Was die Künstlerin vorrangig interessiert ist allerdings nicht das geschriebene Wort als Mitteilung und somit als Kommunikationsbasis oder Ausgangspunkt eines gemeinsamen Verständnisses. Vielmehr ist es eine Materialisierung dieser Ideen in
der konzeptionellen Umsetzung, die visuell oder akustisch die Imagination des Betrachters herausfordert.
In einem Kino erwartet der Zuschauer bewegte Bilder und dramaturgisch inszenierte Handlungsstränge. Diese Erwartungen werden in den Videoarbeiten „Erste Farben“ und „Licht“ aufgegriffen und umgekehrt. Der Hauptfilm besteht aus schwarzen Bildern, zehn unterschiedliche Stimmen erzählen dazu einen Kinofilm aus ihrer Erinnerung. Dabei werden Titel und Eigennamen ausgespart. Durch die metaphorische Kraft der gesprochenen Worte, die bildhaften Beschreibungen und subjektiven Erinnerungen, sowie den Verzicht auf Bilder, hängt die Wirkung der Sprache von der Vorstellungskraft und Fantasie des Zuschauers ab.
Auf eine andere Art fordert die Arbeit "To the movies" eigenständiges, freies Denken von den Betrachtern: Es ist lediglich eine mögliche Projektionsfläche auf einer Wand markiert, davor sind Spuren und Materialien aus der Malerei zu sehen. Der Betrachter hat somit stellvertretend alles zur Verfügung, woraus sich jegliche Arten von Form- und Farbgebung entwickeln lassen. Nun muss er sich mit Hilfe seiner bildhaften Fantasie nur noch auf den mentalen Weg der individuellen Bilderschaffung begeben. Er hat freie Wahl bei der Verwendung der gedanklichen Materialien und dem Erfinden immaterieller Bilder oder ganzer Bildwelten.
Man kann diesbezüglich unterschiedlichste Fragestellungen entwickeln. Beispielsweise: Wie beeinflussen Bilder den Betrachter? Wie empathisch reagieren unterschiedliche Menschen auf die gleichen Bilder, den gleichen Film? Inwiefern lässt sich die Imagination anstoßen oder gar beeinflussen? Wie weit geht die Kraft der fiktionalen oder realitätsbezogenen Vorstellung, wenn lediglich grundlegende Materialien einen Ausgangspunkt zum Entstehen imaginärer Bilder oder Bildwelten geben?
In der Arbeit "To the movies" werden sich diese Fragen, gelöst aus ihrem wissenschaftlichen Kontext, nur für den einzelnen Betrachter beantworten, der innerhalb des Werks subjektive Situationen und Empfindungen gedanklich erfährt. Jeder Einzelne bringt eine Vorgeschichte mit, die sein eigenes Leben beschreibt. Mit den sich darin gründenden Erfahrungen, dem Wissen und der subjektiven Imaginationskraft tritt er an die zur Verfügung stehenden Materialien heran, die sich wie Werkzeuge zum Gebrauch anbieten.
Im Werk der Künstlerin werden neben den kognitiven Komponenten der Erfahrung auch die visuellen Ausdrucksmöglichkeiten von Kunst aufgegriffen. Form und Farbe sind Bereiche, in denen sich zum Beispiel die Arbeit „All die Farben“ wiederfindet. Zwei Pergaminbögen werden lediglich minimal an einem Punkt an der Wand fixiert. Was dann entsteht, ist allein durch die Materialität und die Erdanziehung bestimmt. Die Form besteht aus Falten, die im Aufhängen und Fallen entstehen. Die Bögen sind industriell hergestellt und hochempfindlich, sie geben ihre erzeugten Eigenschaften durch Bearbeitung sehr schnell auf und fügen sich in Verbindung mit anderen Materialien zu einem Ganzen. In der Aufhängung sind sie jedoch lediglich durch ihre punktuelle Fixierung beeinflusst und die so entstehenden Körper haben einen hohen eigenständigen ästhetischen Wert. Neben der sich ähnelnden Form sind die beiden Bögen durch ihre Farbgebung gegeneinander gesetzt. Farblos und geschwärzt – weiß und schwarz.
Swantje Hielschers Interesse an Gegensätzlichem wird nun anhand eines anderen Aspekts sichtbar, nämlich dem Farbenspektrum. Es werden wieder zwei gedachte Pole aufgezeigt, welche die Extrema der Farbskala in schwarz und weiß aufzeigen. Es stehen sich in der Farbwahrnehmung, als ein Teilbereich des Sehens, die hellste und die dunkelste Farbe gegenüber. Indem Werke in diesen klaren Farben in Erscheinung treten, öffnet sich ein gedanklicher Zwischenraum. Es braucht keine Zuordnung stattzufinden, sondern die beiden Gegensätze lassen die Möglichkeit eines Dazwischen erkennen.
So auch in der Arbeit "Light fast deep glaze / Flood in Flood out". Der Betrachter erfährt hier im Medium der Installation einen ganzen Raum, kann sich in diesem bewegen, sprich den Standpunkt und somit auch die Ansicht frei ändern. Die körperliche Bewegung zwischen den farblichen Gegensätzen leitet über zum gedanklichen Spaziergang in den Zwischenräumen, deren Pole sich in Farbe materialisieren. Wieder spielt auch die Sprache eine Rolle, denn gerade Farben wie schwarz und weiß werden metaphorisch oder symbolisch verwendet.
Swantje Hielschers Werke sind nicht in sich geschlossen, sondern funktionieren als offene Strukturen. Sprache ist präsent durch die Darstellung in unterschiedlichen Medien, die wiederum eine Kommunikationsbasis mit dem Rezipienten ergeben. Arbeiten wie "Threshold", "Long before" oder "A room of it's own" begründen sich in unserer Umwelt und arbeiten mit der Negierung der Differenz von Kunst und Leben, weiterführend auch der Distanz von Kunstwerk und Betrachter. Durch die Bezugnahme auf Bekanntes wird es dem Rezipienten erleichtert, eine womöglich vorhandene Scheu vor dem Kunstwerk aufzugeben, er wird involviert. Dies geschieht durch gedankliche Partizipation und Aktivität in der Betrachtung und ist in den Arbeiten schon im Ursprung angelegt – das Denken in Sprache erschafft die grundlegende Idee.
Die Künstlerin geht sensibel mit der Umgebung und dem Betrachter um. Ihre Werke überfallen und überfordern nicht, sondern bieten Ideen und Ansätze zum Denken, zum Vorstellen und vielleicht auch zum Träumen an. Der Betrachter kann an Swantje Hielschers Ideen teilnehmen, sie kennen lernen, erleben und erfahren – neu anfangen zu denken.
Swantje Hielscher
1980 born in Braunschweig, Germany
Lives and works in Berlin, Germany
Solo Exhibitions
2010 „Source“ Kunstverein Arnsberg, Germany
2009 ″A new world“ James Fuentes LLC, New York City, USA
2009 ″Minus zero“ BolteLang Zürich, Switzerland
2008 „ “ BolteLang Zürich, Switzerland
2007 ″A grey sky, as required in the shooting script“ Kunstklub Berlin, Germany
2005 „Levitation“ Kunstklub Berlin, Germany
Group Exhibitions
2012 ″Monochrome“ SALTS, Basel, Switzerland
2012 ″Paperfile“ Kunstraum Tosterglope, Germany
2011 „Kunst und Philosophie“ Neuer berliner Kunstverein, Germany
2011 „Verbale“ Wien, Austria
2011 ″Selected artists“ Neue Gesellschaft für bildende Kunst Berlin, Germany
2010 „Abspann“ Kunstverein Arnsberg, Germany
2010 „Im Raum nichts als Farbe sehen“ oqbo Berlin, Germany
2010 ″Paperfile“ Edvard Munch Haus, Warnemünde, Germany
2009 „Zeigen“ Temporäre Kunsthalle Berlin, Germany
2009 „Liste“ Basel, Switzerland
2009 „7 mal 2“ Haus des Kindes, Berlin, Germany
2008 „Der Autorität“ Kunstverein Arnsberg, Germany
2008 ″Rooms look back / Insert ll", Kunsthalle Basel, Switzerland
2007 ″One minute“ Ausstellungsraum Ackerstrasse Berlin, Germany
2006 ″Lovely Shanghai Music“ Zendai Museum of Modern Art Shanghai, China
2005 „Plattform ll“ Kunstverein Hannover, Germany
2004 ″Cherry Pickers“ St. Andreas Braunschweig, Germany
2004 ″Yellow Pages“ Musee d'art moderne et contemporain Genève, Switzerland
2003 ″Home alone“ Stiftung Starke Berlin Grunewald, Germany
2002 ″International Spring“ WCA Gallery London, England
Filmscreenings
2009 „Erste Farben“ Universität der Künste Berlin, Germany
2007 „Erste Farben“ Kunstverein Braunschweig, Germany
2006 „Licht“ several public movie-theaters, Germany
2006 ″Rough cut“ within the exhibition ″In rest of the room“ by Viola Yeşiltaç at Kunstverein Langenhagen, Germany
Lectures
2012 ″Two very large movements“ Kingston University London in Berlin, Germany
2011 „Fremde“ Universität der Künste Berlin, Germany
2009 „Stirn“ Universität der Künste Berlin, Germany
2007 Kunstverein Braunschweig, Germany
Grants
2013 Catalogue grant, Senat Berlin, Germany
2012 Nomination Ars Viva „Systeme“, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Germany
2011 DAAD travel stipend / Japan
2010 Annual grant, Senat Berlin, Germany
2010 Nomination Villa Serpentara, Akademie der Künste, Germany / Italy
2005 DAAD free mover / Latvijas Kulturas Akademija Riga, Latvia
2002 Erasmus / Wimbledon College of Art, England
Collections
Kunsthalle Basel, Switzerland
Neuer Berliner Kunstverein, Germany
Private collections in Europe and America
Bibliography
2013 „Source“ Monograph, texts by Alenka Zupančič and by Horant Fassbinder, Ed. Kunstverein Arnsberg, Germany
2012 „Kunst und Philosophie“ Catalogue, text by Sophie Goltz and Marcus Steinweg, Ed. Marius Babias, n.b.k., Verlag der Buchhandlung Walther König, Germany ISBN 978-3-86335-073-4
2011 ″Selected artists“ Catalogue, text by Antje Weitzel, Ed. NGBK, Germany ISBN 978-3-938515-39-6
2009 ″Inaesthetik Nr. 1 – Politics of art“, collaboration with Maria Eichhorn in her contribution „Fragen an Pedro de Llano, Sarat Maharaj, Mai-Thu Perret, Peer Golo Willi“ / ″Questions to Pedro de Llano, Sarat Maharaj, Mai-Thu Perret, Peer Golo Willi“, Ed. Tobias Huber and Marcus Steinweg, diaphanes Berlin/Zürich, Germany/Switzerland ISBN 978-3-03734-061-5
2009 ″Rooms look back“ Catalogue, text „Fenster und Rahmen“ / ″Windows and frames“ by Annette Amberg, Ed. Kunsthalle Basel, Switzerland, Argobooks Berlin, Germany ISBN 978-3-941560-07-9
2005 HBK Catalogue 1, fragment of text „Weltkreis“ by Horant Fassbinder, Ed. Hochschule für bildende Künste, Appelhans Braunschweig, Germany ISBN 978-3-937664-58-3
Reviews
2012 „Zwischen Gastfreundschaft und Allegorie“ Dirk Setton, Texte zur Kunst, Jan 17, Germany, see links
2011 ″The same old friends: To state, to challenge, to resist“ Vlad Morariu, IDEA issue 40, Romania
2011 „Kunst und/oder Philosophie“ Niele Büchner, Kunst & danach, Oct 27, Germany, see links
2011 „Fragile Transparenz“ Anouk Meyer, Neues Deutschland, Oct 24, Germany, see links
2011 ″Duchamp reloaded“ Thomas Groetz, artnet Magazine, Oct 5, Germany, see links
2011 „Von Freundschaft trotz Differenz“ Sophie Diesselhorst, Berliner Zeitung, Sept 20, Germany, see links
2010 „Die Kunst entsteht in der Bewegung“ Jochem Ottersbach, Westfälische Rundschau, Jan 29, Germany
2010 „Swantje Hielscher – Source“ Sanja Brandt, Art Kunstmagazin, Germany, see links
2009 ″Swantje Hielscher: A new world“ Cassandra Neyenesch, The Brooklyn Rail, USA, see links
2009 ″Swantje Hielscher – A new world“ Jeanne Masel, Sotheby's Institute New York City, USA, see texts
2008 ″Rooms look back“ Eva Scharrer, Artforum picks, Oct 29
2008 „Malerei in allen Medien“ Annika Schwenn, Zürcher Hochschule der Künste, Switzerland, see links
2008 „... – zum Werk von Swantje Hielscher“ Sina Deister, Humboldt Universität Berlin, Germany, see texts
2007 „Ganz ohne Schwellenangst“ Melanie Mayr, Braunschweiger Zeitung, Dec 9, Germany